Celli von Stentor

Hinter dem Namen Stentor verbirgt sich ein englisches Unternehmen mit langer Tradition. Spezialisiert auf Saiteninstrumente mit Schwerpunkt im Bereich Schülerinstrumente, bietet Stentor eine große Auswahl an Cellos an, die mit einer soliden Qualität in Verbindung mit guter Preis-Leistung überzeugen können und vor allem für Anfänger interessant sind. Erwachsene und Kinder gehören dabei gleichermaßen zur Zielgruppe und profitieren von einem angenehmen und ausgewogenen Klang. Hier ist eine Übersicht über die erhältlichen Cello-Modelle von Stentor.

Celli von Stentor

Stentor SR1102 Cello I 1/4


Mit diesem Cello ermöglicht Stentor Kindern den günstigen Einstieg in die Welt der Streichinstrumente. Eine massive Fichtendecke in Verbindung mit massivem Ahornkorpus und einem Griffbrett aus Malas werden mit Wirbeln aus Hartholz abgerundet und sorgen für einen hochwertigen Cello-Look. Zum Cello Set gehören auch ein Bogen sowie eine Cellotasche.

Stentor SR1102 Cello I 4/4

Alles über Stentor

Die Anfänge: Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1895 von einem Mann namens Edward Chapman Doughty. Er war Musikprofessor der seine komponierten Werke über den eigenen Verlag veröffentlichen wollte. Damals hieß dieser aber noch Harmonic Publishing Co. Stentor war zu diesem Zeitpunkt lediglich ein Markenname, welcher für Kolophonium und Geigensaiten verwendet wurde. Bis irgendwann verschiedene Geigen importiert und unter der Marke Stentor verkauft wurden. Sitz des Unternehmens war in England. Genauergesagt in Wandsworth, einem Stadtbezirk im Südwesten Londons. Chapmans Sohn, der den Namen seines Vaters trug, stieg 1919 in das Geschäft ein, welches 8 Jahre später nach Carshalton, ein anderer Stadtteil, verlagert wurde. Genau hier begann die eigentliche Erfolgsgeschichte. Ein neues Stentor Kolophonium mit einer speziellen Zusammensetzung wurde auf den Markt gebracht und sorgte für den Durchbruch. Aus dem einstigen Markennamen wurde nun der Firmenname. Stentor Music Company, so sollte das Unternehmen heißen, welches nun auch andere Musikinstrumente wie Akkordeons und diverse Saiteninstrumente importierte. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde es etwas ruhiger um Stentor.

Der ultimative Durchbruch gelang der Familie dann in den 1960er Jahren, als die Stentor Music Company zur Stentor Music Co Ltd wurde und sich zum führenden Großhändler Großbritanniens für Musikinstrumente entwickelte. Dabei bildeten Streichinstrumente speziell im Segment der Schülerinstrumente stets das Rückgrat des Unternehmens. Daran hat sich bis heute wenig geändert, auch wenn man später die Produktpalette um Holz- und Blechblasinstrumente erweitert hat. Die Zielgruppe ist genau gleich. Die Musikinstrumente richten sich an Einsteiger mit überschaubarem Budget. Auch diverse Accessoires für Musiker vertreibt das britische Unternehmen. Der Name Stentor ist übrigens kein Phantasiebegriff, sondern stammt aus der griechischen Mythologie. Dort ist Stentor ein Held, der die Griechen mit markanter Stimme zum Kampfe auffordert. Schon in der Antike stand der Name für Menschen die durch eine besonders laute Stimme ausgezeichnet waren, einer Stentorstimme. Der Bezug zur Musik ist also naheliegend.

Bei der Herstellung von Streichinstrumenten ist Stentor am gesamten Prozess beteiligt. Neben der Beschaffung der erforderlichen Hölzer für die Produktion gehören dazu auch die Optimierung und der Bau von Instrumenten. Das Augenmerk liegt hierbei immer bei der Zielgruppe, dem Schüler, der von einer hohen Bespielbarkeit und guten Klangeigenschaften zu fairen Preisen profitieren soll. Nach einem erneuten Umzug des Unternehmens nach Reigate, nur einen Katzensprung vom alten Firmensitz entfernt, eröffnet Stentor 1995 und damit zum 100-jährigen Jubiläum eine Tochtergesellschaft in China.

Das Werk befindet sich in Taixing, einer Stadt mit 1,3 Millionen Einwohnern, nördlich von Shanghai. In dieser Produktionsstätte entstehen seitdem alle Violinen und Celli von Stentor. Die Standards sind hoch, die Produktionskosten deutlich niedriger als in Europa. Der Export erfolgt in über 30 Länder und auch in Deutschland haben viele Onlineshops und Musikhäuser sowie lokale Händler Instrumente der Marke Stentor im Sortiment.

Made in China?

Ein von Meisterhand gefertigtes Cello gibt es nicht für 500 Euro. Viele Hersteller lassen deshalb vornehmlich in Ostasien Instrumente im unteren Preissegment fertigen. Dies gilt nicht nur für Stentor, sondern auch viele große und namhafte Hersteller von Musikinstrumenten aller Art. Entscheidend sind die Qualitätsstandards die bei der Fertigung eingehalten werden müssen und die anschließende Kontrolle. So können günstige Cellos gefertigt werden die viel Musik für wenig Geld liefern und damit ideal für Einsteiger geeignet sind.